GE-SCHICHT_N

ist eine Installation, die die Besucher*innen dazu einlädt sich mit Geschichte und mit Geschichten zu befassen – diese sinngemäß anzufassen. Geschichte zu konstruieren und zu dekonstruieren. Die Installation besteht aus einem biertischgroßem Podest, vor dem zwei Bänke stehen. Auf dem Podest liegen neunzig Betontafeln. Die Betontafeln sind Träger verschiedener Materialien, die jeweils drei verschiedene Zugänge zu der Geschichte eröffnen. Materialien der Konstellation sind Fotografien der Orte des Geschehens, Archivmaterialien und Auszüge aus einem Interview mit meinem Großvater, der die Zeit in Polen als Kind miterlebte. Jede*r Besucher*in entdeckt eine andere Geschichte in den Teilen. Die Bruchstücke verbinden sich mit individuellem Vorwissen und Assoziationen.

Nur durch genaues Analysieren der Materialien erfahren die Besucher*innen, dass sich in der ausgebreiteten Geschichte auch eine persönliche Geschichte verbirgt. Dreh- und Angelpunkt meiner Auseinandersetzung war die Figur meines Ur-Großvaters der von 1940 bis 1943 eine Stelle als Landrat in Pabianice (Polen) besetzte. Umso mehr sich die Besucher-*innen mit dem Material auseinandersetzen, desto enger wird der Rahmen, innerhalb dessen die Informationen gedeutet werden können. Diese Rückkopplung des Deutens an eigenes Wissen und Erfahrung möchte ich nicht untergraben, in dem ich das Unmögliche versuche und die ganze Geschichte erzähle.

NEWS

  • Mai & Juni 2018 mart stam preis Ausstellung im Bethanien
  • Februar & März 2018 Workshops in Australische Botschaft Ost
  • Oktober 2017 / mart stam preis
  • Juli 2017 / Bitte, bitte, bitte Abschlussausstellung im SEZ
Die Arbeit anschauen